Praxiserfahrung
Berufsausbildung/ Beruf:
In der Zeit vom 01.09.1990 bis 19.02.1993 absolvierte ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Dresdner Bank AG in Nürnberg. In den verschiedenen Abteilungen und in den Geschäftsstellen sowie in praxisbegleitenden Seminaren und in der Berufsschule erwarb ich die dazu benötigten Kenntnisse und Fertigkeiten. Bei der Bearbeitung der täglich anfallenden Geschäftsvorfälle konnten angeeignete Fertigkeiten überwiegend selbstständig angewandt werden. Während dieser Ausbildung hatte ich die Möglichkeit, erste Erfahrungen im Umgang mit Kunden zu sammeln. Nach erfolgreicher Ausbildung konnte ich mich über eine Übernahme in ein unbefristetes Angestelltenverhältnis freuen.
Im Anschluss an die Berufsausbildung war ich als
Mitarbeiter der Einsatzgruppe in der Kreditabteilung
tätig. Dort war ich mit der Aufgabe betraut worden,
Kreditsicherheiten in ein neu entwickeltes EDV-System zu
übernehmen. In diesem Zusammenhang mussten
Kreditunterlagen aufbereitet, fehlende Informationen
eingeholt und verschlüsselte EDV-Eingaben durchgeführt
werden. Eine weitere Aufgabe bestand darin,
Einsichtnahmen beim Grundbuchamt/ Handelsregister
vorzunehmen. Auf eigenen Wunsch kündigte ich das
Angestelltenverhältnis zum 30.06.1993, um zunächst die
fachgebundene Hochschulreife an der Staatlichen
Berufsoberschule zu erlangen und daraufhin das Studium
zum Diplomkaufmann (Fachrichtung Betriebswirtschaft)
anzugehen.
Tätigkeiten neben der Schulausbildung/ dem Studium:
Dresdner Bank AG (01.08. -19.08.1994)
In den ersten Sommerferien (1994) nach dem Erwerb der Fachhochschulreife konnte ich die erworbenen Kenntnisse der Berufsausbildung vertiefen und anwenden, indem ich für drei Wochen als Urlaubsvertretung in der Filiale der Dresdner Bank AG in Roth beschäftigt war. Dort war ich für die Kontoführung und die Kasse der Geschäftsstelle verantwortlich. Mit Beginn des Studiums (03.11.1996) wurde ich in das Studentenbetreuungsprogramm der Dresdner Bank AG aufgenommen.
Bayerisches Rotes Kreuz (03.07.1995-31.07.1996)
Nach dem Abschluß der Berufsoberschule mit der fachgebundenen Hochschulreife leistete ich den Ersatzdienst beim Roten Kreuz in Roth. Zu den Hauptaufgaben zählten die selbständige Planung und Durchführung von Essenstouren (Essen auf Rädern) sowie die Betreuung und Pflege älterer Menschen. Dies umfasste unter anderem die Erledigung täglich anfallender Aufgaben im Haushalt, Fahrten zu Ärzten oder auch häusliche Krankenpflege. Zusätzlich wurden Vorbereitungen für die Durchführung von Blutspenden getroffen.
JV-Kunststoff (19.08.-04.10.1996, 03.03.-04.04.1997, 01.09.-19.09.1997, 13.08.-30.09.2002)
Nach dem Ersatzdienst konnte ich die Zeit bis zum Beginn des Studiums nutzen, um einen kleineren Industriebetrieb (120 Mitarbeiter) von der Seite der praktischen Fertigung kennen zu lernen. Meine Tätigkeiten deckten fast den gesamten Wertschöpfungsprozess vom Wareneingang über die Fertigung (Bedienung von NC-Fräsmaschinen, Weiterverarbeitung an Bohrtischen, Endmontage), der Qualitätskontrolle und dem Versand ab.
Während der beiden Semesterferien des darauf folgenden Jahres war ich nochmals dort beschäftigt.
Siemens AG
Siemens Production and Logistics Systems - OI: Organisation, Information, Logistik (15.3-30.4.1999, 01.05.-30.09.1999)
Mit bestandenem Vordiplom konnte ich über das neu ins Leben gerufene Patenschaftsprogramm der WISO für die Organisations-, Informations- und Logistikabteilung der Siemens Production and Logistics Systems arbeiten. Kriterien für die Teilnahme am Programm waren die bis dahin erbrachten Leistungen im Grundstudium.
Mein Einsatzgebiet war eng mit der Logistik- und Prozessberatung verknüpft. Die Mitarbeiter der Abteilung unterstützte ich vor allem bei der Analyse von Geschäftsprozessen, dem Prozess-Reengineering, dem Entwickeln von Logistikkonzepten und dem Logistikcontrolling. Die Hauptaufgabe bestand darin, Informationen mittels Internet und Literatur zu beschaffen, die für die Entwicklung einzelner Projekte (z.B. Worldclass in Logistics) und logistischer Strategien beitragen sollten.
Während der vorlesungsfreien Zeit arbeitete ich in Vollzeit (35 Stunden/ Woche). Danach liessen die Vorlesungen und Übungen an der Universität nur noch eine Mitarbeit an einem Tag für 5 Stunden/ Woche zu. (ab 01.05.1999) Anfang Oktober 1999 wurde die Beschäftigung auf meinen Wunsch hin unterbrochen, da die anstehenden Vorlesungen und Hausarbeiten mit Vorträgen zu viel Zeit in Anspruch nahmen.
Siemens Dematic AG - OI: Organisation, Information (12.03.2001-30.10.2001)
Im Jahr 2001 entstand aus der Siemens Production and Logistics Systems und der Mannesmann Dematic die neue Siemens Dematic AG.
Vom 12.03.2001 bis 30.10.2001 war ich dort für verschiedene Projekte tätig:
SAP - Business Warehouse (Berichtswesen)
SAP - Pulsar (Projekt- und Logistikabwicklung mit SAP-R/3)
SAP - HR-Reise (Travelmanagement)
Meine Aufgaben umfassten z.B. das Überarbeiten von Konzepten und Vortragsfolien in deutsch und englisch, die Pflege von Intranetseiten einzelner Projekte aber auch das Erstellen von Anwenderanleitungen für das SAP/R3-System. Zudem wurden für das Business Warehouse - Projektcontrolling Plan- und Istwerte in Excel-Tabellen erfasst und aufbereitet. An verschiedenen Arbeitsplätzen des Rechnungswesen aber auch an Projektrechnern mussten aktuelle SAP-GUI-Versionen für das Business Warehouse installiert werden.
Siemens Dematic AG - SPL: Strategic Procurement and Logistics (01.11.2001-21.05.2002)
Von November 2001 bis Mai 2002 habe ich im strategischen Einkauf bei Siemens Dematic meine Diplomarbeit "Potentiale ausgewählter Beschaffungsmodelle zur Standardisierung von Prozessen in einem Großunternehmen" im Fach Logistik geschrieben. Grundlage für das geplante e-procurement der Siemens AG bilden die mit Hilfe des SCOR-Modells standardisierten Geschäftsprozesse in der Beschaffung. Diese stellen gleichzeitig den Schwerpunkt meiner Diplomarbeit dar. Deshalb habe ich mich zu Beginn meiner Arbeit mit dem SCOR-Modell befasst. Außerdem habe ich im Rahmen meiner Diplomarbeit verschiedene Beschaffungs- bzw. Liefermodelle untersucht, d. h. Vor- und Nachteile einzelner Modelle (z. B. klassische Vorratsbeschaffung, Einzelbeschaffung, Vertragslager, Konsignations-lager, Standardteilemanagement, Synchronisierte Produktionsprozesse) gegenüber-gestellt. Im nächsten Schritt wurden von mir MODIAS- und SAP-Daten über Bestellvolumina und Lagerbestände mit Hilfe von Excel, Access und Visual Basic ausgewertet (ABC-, XYZ-Analysen). Danach konnten optimale Beschaffungsverfahren für Fertigungsmaterialien und ihre Auswirkungen auf vorhandene Beschaffungsmodelle und den damit verbundenen Beschaffungs- bzw. Lagerhaltungskosten ermittelt werden. Im Wesentlichen betrachtet die Diplomarbeit zum einen die Ist-Situation der Beschaffung und zum anderen die optimale Soll-Situation nach erfolgtem Prozess-Reengineering mit den dabei zu treffenden Maßnahmen sowie den sich ergebenden Potenzialen.
unicam Software GmbH (Seit dem 01.10.2002)
Seit dem Abschluss meines Studiums (30.09.2002) arbeite
ich bei der unicam Software GmbH, einem der führenden
Unternehmen in den Bereichen Consulting, Training,
Service und Vertrieb von SolidWorks (3D-CAD),
CosmosWorks (CAE) und Mastercam (CAD/CAM) in
Deutschland.
Dort war ich von 10/2002-05/2008 als Sales-Manager eigenverantwortlich im Vertrieb tätig. Meine Tätigkeiten erstrecken sich von der Kundenakquise, der Pflege bestehender Kundenbeziehungen, der Organisation von Kundentreffen, Workshops und Informationsveranstaltungen, der Ausarbeitung unseres Internetauftritts www.unicam.de bis hin zur Entwicklung neuer Werbekonzepte (Werbeträger /-mittel). Für unsere Consulting-Aufgaben sind neue Argumentationsketten und -strategien zu erarbeiten und für Präsentationen beim Kunden aufzubereiten. Bei der Gewinnung neuer Key-Accounts wird unser Geschäftsmodell mit allen Serviceleistungen und Produkten zusammen mit einem Anwendungstechniker (SolidWorks bzw. Mastercam) beim Kunden vorgestellt.
Auf Grund der starken Kundenorientierung, des Besuchs
von Fachmessen sowie von Informationstagen unserer
Lieferanten gehören Reisetätigkeiten zu meinem
Aufgabengebiet. Die Kontaktpflege zu unseren
amerikanischen Geschäftspartnern erstreckt sich auch auf
Besuche vor Ort. Dort findet z. B. alljährlich die
wichtigste Konferenz (SolidWorks World) statt, bei der
über aktuelle Produktentwicklungen von SolidWorks und
Mitbewerbsprodukten informiert wird. Während der
mehrtätigen Konferenz besteht die Möglichkeit weitere
Seminare für Führungskräfte bzw. Marketing- und
Vertriebsmitarbeiter z. B. über „Zeitmanagement“ zu
besuchen.
Zu meinem Aufgabenbereich gehört außerdem die Teilnahme an halbjährlichen Konferenzen von SolidWorks zum Thema Produkt- und Marktentwicklung. In diesem Rahmen werden unter anderem die Marketingpläne zwischen Hersteller und Reseller abgestimmt. Meine Fertigkeiten und Kenntnisse für Vertriebsstrategien konnte ich in mit der Teilnahme am ACE-Programm des international agierenden Beratungsunternehmens Adventace erweitern. Ziel des ACE-Programms ist der Aufbau eines „High Performance Sales Environment“. Der Workshop ist in ausgewählte Themenbereiche für Sales Persons und Sales Manager unterteilt, wobei ich an beiden Veranstaltungen teilnahm.
Seit 06/2008 leite ich das Marketing für die unicam
Software GmbH. Die Aufgaben gehen von der Betreuung des
Internetauftritts, der Planung von Messeauftritten bis
zur Organisation des optimalen Werbematerials.
Zusätzlich unterstütze ich mit der gesammelten Erfahrung
im Vertrieb die neuen Vertriebsmitarbeiter im Innen- und
Außendienst. In diesem Zusammenhang bin ich ebenfalls
bei wichtigen Projekten der direkte Ansprechpartner für
Mitarbeiter und Kunden. Zu den Leitungsaufgaben gehört
die Organisation der Auftragsabwicklung sowie des
Personalwesens.
Weiterbildung bei unicam:
Während meiner Zeit bei der unicam Software GmbH habe
ich Kenntnisse im Bereich CAD (Grundkurs:
SolidWorks) sowie im strategischen Verkaufsprozess (Strategic
Change Selling,
Kundenorientiert Telefonieren) erworben. Bei der IHK
habe ich den Zertifikatskurs "Technik für Kaufleute" besucht und
mit der Note 1,1 abgeschlossen.